Projekt-Aufgabe: Erarbeitung einer Strategie im Rahmen der Planung des Güterbahnhofsareals Kita-Town mit der Zielsetzung die Ansiedlung weltweit tätiger Unternehmen in Osaka zu forcieren.
Konzept: Der Mobilitätsanspruch einer Großstadt sowie die Funktionalität des Areals als Geschäftsdistrikt waren die Basis für das Kreativkonzept: eine Formel 1 Rennstrecke bietet den Rahmen in den das gesamte Verkehrs- und Infrastrukturkonzept des Stadtteils eingebunden ist. Die Idee war das neue Stadt Konzept so zu inszenieren, dass es Aufmerksamkeit erregt die zur Ansiedlung von Unternehmen führt. Die neue Formel-1 Rennstrecke sollte im Frühjahr 2004 mit einem - Rennen eingeweiht werden. Die Vision: Die ungewöhnliche Rennstrecke macht das Ereignis, und den Ort weltweit berühmt. Die Tourismusbranche boomt. Geschäftsleute erkennen die Chance und gründen Zweigfirmen in Osaka. Die Grundstücke von Kita-Town sind bis Ende 2004 alle verkauft. Aufgrund der hohen Nachfrage teilen sich viele Unternehmen Gebäude und Grundstücke. Zu der Vielfalt der Unternehmen kommt eine architektonische Vielfalt hinzu. Ein buntes Umfeld wird generiert. Dies wiederum trägt zum pulsierenden öffentlichen und geschäftlichen Leben und zum Erfolg von Kita-Town bei. Die Konzentration miteinander vernetzter Unternehmen, spezialisierten Lieferanten, Dienstleistungsunternehmen, Universitäten und Handelsorganisationen bilden lokale Cluster. Öffentliche Einrichtungen, Theaterveranstaltungen, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Kunstausstellungen, Vergnügungs- und Unterhaltungstempel sind Teil der Corporate Identity von Kita-Town. Einmal im Jahr findet das legendäre Formel 1 statt, das sich inzwischen zu einer festen Größe in Osaka entwickelt hat.
Team: Das Projekt entstand in einem interdisziplinären Team: Schmidt und Kunzemann Architekten, Büro für Sonnenenergie Prof. Stahl, das Grafikbüro Harriet Corcodel.
Auszeichnung: Die Arbeit wurde unter dem Thema Städtebau als Marketing mit dem Weissenhofpreis prämiert.